Im Laufe der Geschichte waren Frauen schon immer Heilerinnen. Anlässlich des Monats der Frauengeschichte werfen wir einen Blick darauf, wie Frauen an der Entwicklung ganzheitlicher Gesundheitspraktiken mitgewirkt haben! Mit einer langen Tradition im Anbau von Heilkräutern, in der Geburtshilfe, der Energieheilung und der Krankenpflege haben Frauen eine wichtige Rolle gespielt, indem sie ihr Wissen weitergaben, diese Praktiken am Leben erhielten und die ganzheitliche Gesundheit förderten!

Geschichte der Frauen in der Ganzheitlichen Heilung

  • In Ägypten galten die Priesterinnen der Isis im zweiten Jahrhundert als Arzt-Heilerinnen, die ihre Heilkräfte von der Göttin Isis bezogen.

  • Die berühmteste frühe römische Heilerin war eine Frau namens Fabiola. Sie lebte im vierten Jahrhundert und ist bekannt dafür, dass sie eine wichtige Rolle bei der Gründung des ersten öffentlichen Krankenhauses in Europa spielte.

  • In China gilt Bao Gu, die Frau des Arztes Ge Hong, als die erste, die getrockneten Beifuß als Akupunkturnadel verwendete, und sie war als geschickte Akupunkteurin und Ärztin für äußere Medizin bekannt.

  • Eine Griechin namens Agnodike studierte Medizin und brach damit die Regeln, die Frauen im antiken Griechenland den Zugang zum Heilberuf untersagten. Sie war als Geburtshelferin und Gynäkologin tätig, was schließlich zu einer Änderung der griechischen Gesetze führte.

  • Hildegard von Bingen war eine deutsche Äbtissin und wird oft als die Begründerin der wissenschaftlichen Naturgeschichte in Deutschland bezeichnet.

  • Im Italien des Mittelalters war Trota de Salerno eine berühmte Ärztin. Ihre Behandlungsmethoden für die Frauengesundheit und die Geburtshilfe wurden zusammengetragen und über Jahrhunderte hinweg angewendet.

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